Der Film zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, was es heute bedeutet, ein Mann zu sein. Mit welchen Rollenvorbildern wachsen Männer auf? Was ist das männliche Sozialprestige? In der Familie, im Kindergarten und in der Volksschule werden junge Burschen sozialisiert. Die Bezugspersonen in den Kindergärten sind weiblich, gerade einmal zwei Prozent sind Erzieher. Ähnlich ist das Verhältnis in der Volksschule. An welchen Vorbildern orientieren sich junge Buben? Wieso gibt es nur so wenige männliche Erzieher und Lehrer in unserem Kinderbetreuungssystem?
Wie sind diese Rollenbilder historisch und soziologisch gewachsen? Welche Spuren haben tausende Jahre Patriarchat, die K&K und die NS-Zeit in unserer Gesellschaft hinterlassen? Das Scheitern ist im Lebenslauf eines Mannes nicht vorgesehen. Männer reden kaum über ihre Gefühle. Für Männer gilt immer noch die Regel: durchhalten, tapfer sein, nicht nachlassen. So begegnen sie auch ihren Krisen.

Credits
Dokumentation
50 Min.
Regie und Buch: Edith Stohl, Florian Gebauer
Produzenten: Dieter Pochlatko, Jakob Pochlatko
Produktionsleitung: Rosmarie Lackner
Kamera: Christian Roth, Florian Gebauer
Ton: Nino Pfaffenbichler
Schnitt: Ursula Erber
u.a.
im Auftrag von ORF
Produktionsjahr: 2016
Erstausstrahlung: 25. Mai 2016
gefördert von Bundesministerium für Bildung
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